Burgen, Schlösser, Ansitze

Im Land der zahlreichen Burgen und Schlösser

Die zahlreichen Ansitze, Burgen und Schlösser sowie die rustikalen bäuerlichen Bauten entstanden zumeist im 15. und 16. Jahrhundert und bezeugen den Wohlstand, das Gespür für schönes Wohnen sowie den Drang nach Kunst und Kultur der damaligen Bauherren. Eppan, die Burgenregion Südtirols, beheimatet über 100 Ansitze, Burgen, Schlösser und Ruinen. Auch der Klerus trug mit den kirchlichen Bauten zur Ergänzung dieses geschichtsträchtigen Bildes dieser einzigartigen Gegend bei.


Burg Hocheppan

Die prominente

Eine der prominentesten Burgen Eppans ist das Schloss Hocheppan, das majestätisch auf einem Hügel thront und einen atemberaubenden Blick auf das Etschtal und die umliegenden Weinberge bietet. Mit seinen gut erhaltenen Mauern und Türmen entführt dieses Schloss die Besucher in eine längst vergangene Zeit und ermöglicht einen Einblick in die mittelalterliche Architektur.

Burg Boymont

Die Burgschänke am Ochsenberg

Die Burg Boymont wurde um das jahr 1235 fertiggestellt. Niedergeschrieben ist, dass der damalige Bischof von Trient Heinrich von Lagestel erlaubte auf dem Hügel Boymont eine Schloss zu errichten.

Abgeleitet soll der Name Ochsenberg bedeuten. Der Erbauer war ein angesehener Verwalter des Grafen Ulrich von Eppan, dem Schlossherrn der Burg Hocheppan, welche sich oberhalb von Boymont befindet. Durch einen Brandanschlag wurde die Burg um 1530 zerstört und wurde dann nicht wieder aufgebaut. Nach mehreren Eigentümerwechseln erwarb die Fam. Dellago im Jahre 1977  die Burg und ließ diese infolge restaurieren und wieder in Stand setzen, sodass die Geschichte dessen weiterhin überbracht werden kann. Heute befindet sich im Innern auch einen Burgschänke, welche von März bis November geöffnet hat.

Boymont ist in der Romanik errichtet worden und weist auch typische Stilmerkmale dieser Zeit auf. Die rechteckige Form der Anlage ist für diese Zeit eher untypisch und auch die klar definierten Linien.

Entlang der Ringmauer erblicken wir sehr schöne Triforien und Fenster mit drei Bögen. Genau diese wurden mit großem Aufwand restauriert. Ein großer und ein kleiner Turm flankieren die Burganlage über dessen Eingang die Burgkapelle situiert ist.

Burgschenke Boymonot:
Es werden warme und kalte traditionelle Gerichte engeboten.
Öffnungszeiten: von März bis November geöffnet


Schloss Korb

Das kunstvolle

Ein weiteres beeindruckendes Bauwerk ist das Schloss Korb, das sich inmitten von Weingärten erhebt. Dieses Renaissance-Schloss beherbergt nicht nur eine reiche Sammlung von Kunstwerken, sondern bietet auch die Möglichkeit, die Geschichte der Region und ihrer einstigen Bewohner zu entdecken. Die gepflegten Gärten und Innenhöfe machen einen Besuch zu einem wahren Genuss für die Sinne.

Schloss Sigmundskron

Das kulturelle

Das Schloss Sigmundskron ragt über der Örtlichkeit Frangart, Eppan an der Nordseite des Mitterbergs. Darin beheimatet ist auch das Messner Mountain Museum MMM Firmian.

Die erste Erwähnung finden wir unter dem Namen „Formicaria“ aus dem Jahre 945. Ab dem 12. Jahrhundert findet der Name Firmian Anwendung und dies  hielt sich auch so bis diese 1473 von Herzog Sigmund dem Münzreichen, Landesfürst von Tirol erworben wurde. Aus der Burg machte er eine richtige Festungsanlage und benannte sie ab da Schloss Sigmundskron. Mit der Zeit wurde die Anlage im späten Mittelalter stark vernachlässigt. Im Laufe der Jahre wechselte das halbverfallene Schloss mehrfach Besitzer, wurde infolge restauriert und als Gastronomiebetrieb genutzt. Im Jahre 1996 erwarb die Autonome Provinz Südtirol die Gemäuer und 2003 erhielt  Reinhold Messner den Zuschlag, sein Bergmuseum in Schloss Sigmundskron einzubringen, welches schließlich 2006 eröffnet wurde.

Das Schloss ist eines der ältesten in Südtirol und der Stil geht auf die Spätgotik zurück. Die Ringmauern sind bis zu 5m dick und waren für die damalige Zeit ein Beispiel für den bau einer Festungsanlage. Inmitten der Burg bilden die herausragenden Felsen eine Trennung der oberen mit der unteren Burg. Wo sich heute das Restaurant befindet war früher ein Wohn-und Wirtschaftsgebäude untergebracht.

In die jüngere Südtiroler Geschichte hat die Burg 1957 an Wichtigkeit erlangt. Als dort die Protestkundgebung mit 30.000 versammelten Südtirolern stattfand und man dort unter der Führung von Dr. Silvius Magnago das “Los von Rom” forderte-

Wanderung:
Vom Cornelian führt eine halbstündige Wanderung zum Schloss Sigmundskron. Ein Besuch des Schlosses sowie des Museums ist dabei Pflicht. Auch eine Dauerausstellung über die Geschichte des Schlosses findest Du im weißen Turm.


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